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Bücher aus der Reihe:

Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft



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Tim Seidenschnur

Streit um die Wehrmacht

Die Debatten um die Wehrmachtsausstellungen im Wandel der Generationen
Die Wanderausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung zu den Verbrechen der Wehrmacht in der Zeit des Nationalsozialismus waren emotionale Kristallisationspunkte, an denen die Diskurse der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen in zahlreichen Debatten sichtbar geworden sind. Das wird besonders deutlich, wenn man einen Blick in die Besucherbücher der Wehrmachtsausstellung wirft. „Für mich ist das alles unvorstellbar“, liest man in Einträgen von Jugendlichen ebenso häufig wie „Ich habe nichts verbrochen“ in den Beiträgen von Kriegsteilnehmern. Dazu kommt die Überlegung vieler aus der Nachkriegsgeneration, dass die Soldaten der Wehrmac...
Tectum Verlag  2010  •  138 Seiten  • ISBN 978-3-8288-2330-3  •  24.90 €*
Streit um die Wehrmacht
 

Andreas Ruhl

Stalin-Kult und Rotes Woodstock

Die Weltjugendfestspiele 1951 und 1973 in Ostberlin
„Unser Lied die Ländergrenzen überfliegt: Freundschaft siegt! Freundschaft siegt!“ – Das „Lied der Weltjugend“ gehörte zum festen Repertoire der Teilnehmer der III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten, die im Sommer 1951 in Ostberlin stattfanden. Geprägt von Stalinismus und Kaltem Krieg, wurde das Großereignis von der Führung des jungen Arbeiter-und-Bauern-Staats vor allem als Möglichkeit gesehen, die deutsche Teilung zu zementieren. Doch die Veranstalter hatten mit der schlechten Versorgungslage und der offenen Grenze nach Westberlin zu kämpfen. 22 Jahre später war das „Lied der Weltjugend“ wieder in aller Munde. Die Weltjugendfestspiele...
Tectum Verlag  2009  •  110 Seiten  • ISBN 978-3-8288-2020-3  •  24.90 €*
Stalin-Kult und Rotes Woodstock
 

Steffen Kublik

Die Universität Jena und die Wissenschaftspolitik der ernestinischen Höfe um 1800

Wie gelang es der Alma Mater Jenensis um 1800 zum Bildungszentrum der Nation aufzusteigen? Warum nahm die Blüte der „Salana“ genannten Bildungseinrichtung nach wenigen Jahren aber ein so schnelles Ende? Steffen Kublik beleuchtet die Entwicklung der von vier thüringischen Höfen verwalteten und finanzierten Universität Jena von Mitte des 18. bis ins 19. Jahrhundert. Ferner zeigt er, welche Anstrengungen die für diese Universität verantwortlichen Politiker unternommen haben, um eine von ihr unabhängige Wissenschaftskultur ins Leben zu rufen. Im Focus steht dabei die Umwandlung der als Hochburg des Luthertums gegründeten Jenaer Hohen Schule zu ei...
Tectum Verlag  2009  •  305 Seiten  • ISBN 978-3-8288-9862-2  •  34.90 €*
Die Universität Jena und die Wissenschaftspolitik der ernestinischen Höfe um 1800
 

Stefanie Krautz

Lesbisches Engagement in Ost-Berlin 1978-1989

Frauen sollten im DDR-Sozialismus vor allem verheiratet sein und der Gesellschaft reichlich Nachwuchs schenken. Staats- und Parteiführung betrieben „Muttipolitik“ und ließen für andere Lebensentwürfe lange Zeit keinen Raum. Erstmals bekannte sich 1978 eine Reihe lesbischer Frauen aus der gesamten DDR mit einem gemeinsamen Fest öffentlich zu ihrer Neigung. Auch wenn die Polizei das Vorhaben vereitelte: Mit dem gesellschaftlichen Aufbruch verschiedener Bürgerrechtsgruppen in den 1980er-Jahren gewann auch die homosexuelle Emanzipation an Strahlkraft. Unter dem Dach der Evangelischen Kirche, von Jugendclubs und dem Bund der Freidenker der DDR fan...
Tectum Verlag  2009  •  124 Seiten  • ISBN 978-3-8288-9825-7  •  24.90 €*
Lesbisches Engagement in Ost-Berlin 1978-1989
 

Martina Novotny

Die Revolution frisst ihre Eltern

1968 in Österreich: Kunst, Revolution und Mythenbildung
1968 – für die einen nur eine Jahreszahl, für andere das Umsturzjahr des 20. Jahrhunderts schlechthin. Mit 1968 verbinden sich sagenumwobene Ereignisse, divergierende Interpretationen und Erinnerungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wurde 1968 auch in Österreich eine Revolution vollzogen, die bis heute ihresgleichen sucht? Oder ist der Mythos von 1968 lediglich ein Konstrukt?
Martina Juliane Novotny untersucht die Revolution und ihre Ausprägungen in Österreich. Auch wenn die Protestbewegung, ausgehend von Deutschland und Frankreich, sich erst 1969 wirklich zeigte, sorgten 1968 einige Aktionen deutlich für einen Perspektivwechsel ...
Tectum Verlag  2008  •  186 Seiten  • ISBN 978-3-8288-9619-2  •  24.90 €*
Die Revolution frisst ihre Eltern
 

Urs Anderegg

Der 1. Mai in der Schweiz

Vom Traum einer besseren Welt...
Als die II. Internationale auf ihrem Gründungskongress 1889 beschloss, künftig am 1. Mai in allen Ländern eine „grosse internationale Manifestation zu organisieren“, blieb offen, in welcher Form dies geschehen sollte.
Um diese Formen sind bis heute andauernde Auseinandersetzungen entstanden, so dass sich der 1. Mai seit seiner Entstehung zwischen den Polen Kampf- und Festtag bzw. zwischen revolutionären und reformerischen Zielen der Arbeiterbewegung bewegt.
An diese paradigmatische Bedeutung des 1. Mai schliesst die vorliegende Arbeit an, indem sie die Geschichte und die Gegenwart dieses Tages als „Seismograph“ für die Kultur, die Wertori...
Tectum Verlag  2008  •  692 Seiten  • ISBN 978-3-8288-9596-6  •  39.90 €*
Der 1. Mai in der Schweiz
 

Anja Niklaß

"Wenn die Gewaltigen klug sind..."

Die Essener Wohnungs- und Bodenpolitik 1885-1915
Im Zuge des Städtewachstums, hervorgerufen durch die industrielle Revolution, kam der städtischen Wohnungs- und Bodenpolitik eine besondere Bedeutung zu. Die Stadt Essen entwickelte in diesem Bereich eine bemerkenswerte Konzeption, die nicht nur die Wohnungsnot deutlich entschärfte, sondern auch die kommunale Selbstverwaltung politisierte. Gleichzeitig macht dieses Konzept den Wandel von einer Fürsorge- zur Sozialpolitik deutlich, der mit einer Änderung der gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung einherging.
Anja Niklass, Jahrgang 1965, studierte Anglistik (USA), Geschichte und Politische Wissenschaft an der Gerhard Mercator-Universität Duisbur...
Tectum Verlag  2000  •  274 Seiten  • ISBN 978-3-8288-8086-3  •  25.90 €*
"Wenn die Gewaltigen klug sind..."
 

Hans Hesse und Jens Schreiber

Vom Schlachthof nach Auschwitz

Die NS-Verfolgung der Sinti und Roma aus Bremen, Bremerhaven und Nordwestdeutschland
Im März 1943 rollen hunderte Eisenbahnwaggons der Deutschen Reichsbahn in das Vernichtungslager Auschwitz. Aufgrund eines Erlasses von Heinrich Himmler sollen Zehntausende von Sinti und Roma von zentralen Sammelstellen im Deutschen Reich dorthin deportiert werden. Die meisten von ihnen kommen in dem Vernichtungslager Auschwitz um. Die Sammelstelle für Nordwestdeutschland befand sich in Bremen. Für einige Tage wurde auf dem dortigen Schlachthof ein Sammellager eingerichtet, in welchem die Sinti und Roma der Kripoleitstelle Bremen zusammengetrieben wurden.Das Buch schildert diese vergessene Geschichte der Opfer, sowie der Täter aus Bremen, Brem...
Tectum Verlag  1999  •  341 Seiten  • ISBN 978-3-8288-8046-7  •  29.90 €*
Vom Schlachthof nach Auschwitz

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