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Bücher aus der Reihe:
Studien zur Unterhaltungswissenschaft
Herausgeber: Institut für TheoriekulturDie Reihe Studien zur Unterhaltungswissenschaft versammelt transdisziplinäre Forschungsbeiträge zu aktuellen Phänomenen der Alltags- und Populärkultur. Der Ansatz der Unterhaltungswissenschaft versteht sich dabei als Wissenschaft, die ihren Gegenstand weder fürchtet noch verachtet. Sie ist ein Gegenentwurf zur „ernsten Wissenschaft“, die ihr Untersuchungsobjekt nur mit spitzen Fingern und distanzierenden Gesten zu berühren wagt. Unterhaltungswissenschaft gesteht ihrem Objekt, der Alltagskultur der Menschen und ihren alltäglichen Techniken der Unterhaltung, dasselbe Existenzrecht zu wie jener Hochkultur, die bislang im Zentrum der Aufmerksamkeit stand.
Indem sie sich bisher kaum erforschten Phänomenen widmen, betreten Unterhaltungswissenschaftler fortwährend wissenschaftliches Neuland. Auf spielerische Weise verknüpfen sie Theorien mit Gegenständen, auf die Theorien nur selten oder nie angewandt wurden, und experimentieren mit Sinn, anstatt ihn als gegeben vorauszusetzen.
Unterhaltungswissenschaft bekennt sich offen zu ihrer Freude am intellektuellen Spiel und bringt zusammen, was scheinbar nicht zusammengehört. Sie ist gleichermaßen Wissenschaft von der Unterhaltung und unterhaltende Wissenschaft.


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